Interview mit Herrn Dr. Schank

1. Vor- und Nach­na­me:
Dr. Fer­di Schank

2. Wel­che Fächer unter­rich­ten Sie?:
Ich unter­rich­te Mathe­ma­tik und Phy­sik sowie Natur­wis­sen­schaf­ten in der Unter­stu­fe.

3. War­um haben Sie sich ent­schie­den, Leh­rer zu wer­den und Ihre Fächer zu unter­rich­ten?:
Ich bin eigent­lich Diplom-Phy­si­ker und habe rund 17 Jah­re in der Indus­trie bei ver­schie­de­nen Unter­neh­men gear­bei­tet. Durch mei­ne fami­liä­re Situa­ti­on habe ich mich dann dazu ent­schie­den, als Sei­ten­ein­stei­ger Leh­rer zu wer­den.

4. Was macht für Sie guten Unter­richt aus?:
Guter Unter­richt besteht für mich aus fach­lich guten Bei­spie­len und einem kla­ren Bezug zum All­tag. Wich­tig ist auch, dass die Schü­ler auf­merk­sam sind und mit­ar­bei­ten. Außer­dem soll­te man auf Fra­gen ein­ge­hen und die­se kon­kret beant­wor­ten.

5. Was mögen Sie an Ihrer Arbeit beson­ders?:
Mir gefällt vor allem die Abwechs­lung und, dass immer wie­der neue Situa­tio­nen ent­ste­hen. Außer­dem fin­de ich es span­nend zu sehen, wo und wie Schü­ler das Gelern­te anwen­den kön­nen. Der Umgang mit jün­ge­ren Men­schen macht mir eben­falls viel Spaß.

6. Wie gestal­ten Sie Ihren Unter­richt?:
Das hängt stark vom Fach und von der jewei­li­gen Grup­pe ab. Jede Klas­se ist anders, des­halb pas­se ich mei­nen Unter­richt ent­spre­chend an.

7. Was schät­zen Sie an Ihren Schüler/innen?:
Ich schät­ze vor allem Offen­heit und Ehr­lich­keit. Außer­dem ist es mir wich­tig, dass die Schü­ler bereit sind, sich im Unter­richt ein­zu­brin­gen und, dass sie zuver­läs­sig sind.

8. Wie wün­schen Sie sich das Ver­hal­ten der Schüler/innen?:
Ich wün­sche mir mehr Respekt und ein bes­se­res Ver­ständ­nis dafür, dass Schu­le nicht selbst­ver­ständ­lich ist.

9. Was hal­ten Sie von KI im Unter­richt?:
In der Mit­tel­stu­fe hal­te ich den Ein­satz von KI eher für begrenzt sinn­voll. Dort soll­ten zunächst die grund­le­gen­den Kennt­nis­se im Vor­der­grund ste­hen.

10. Woll­ten Sie schon immer Leh­rer wer­den?:
Nein, ursprüng­lich war das gar nicht mein Berufs­ziel. Ich habe lan­ge in der Indus­trie gear­bei­tet und auch an der Uni­ver­si­tät unter­rich­tet. Erst spä­ter habe ich mich ent­schie­den, Leh­rer zu wer­den, mitt­ler­wei­le mache ich den Beruf aber sehr ger­ne.

11. Wenn Sie nicht unter­rich­ten wür­den, wel­chen Beruf hät­ten Sie dann gewählt?:
Wahr­schein­lich wäre ich im Bereich natur­wis­sen­schaft­li­ches oder tech­ni­sches Manage­ment tätig.

12. Wie lan­ge arbei­ten Sie schon hier?:
Ich bin seit 2008 an die­ser Schu­le.

13. Haben Sie Lern­tipps für Schü­ler?:
Wich­tig ist vor allem, eine gute Basis zu schaf­fen und die Grund­la­gen wirk­lich zu ver­ste­hen. Außer­dem soll­te man sich beim Ler­nen nicht ablen­ken las­sen, da das Gehirn Zeit braucht, um Inhal­te ins Lang­zeit­ge­dächt­nis zu über­tra­gen. Und ganz ent­schei­dend ist, den Sinn hin­ter dem Ler­nen zu erken­nen.

 

Ver­fasst von Tim Blu­me und Leon Leib