1. Wie heißen Sie mit Vor- und Nachnamen?
Ich heiße Christian Eiden.
2. Welche Fächer unterrichten Sie?
Ich unterrichte die Fächer Biologie, Naturwissenschaften (NW) und Sport.
3. Warum haben Sie sich entschieden, Lehrer zu werden und diese Fächer zu unterrichten?
Ich arbeite einfach gerne mit Menschen zusammen und mache in meiner Freizeit viel Sport. Schon in meiner eigenen Schulzeit habe ich gemerkt, dass mir Sport und Biologie am besten gefallen. Außerdem hatte ich damals einen Sportlehrer, der nie Übungen vormachen wollte. Das hat mich so genervt, dass ich es später als Lehrer besser machen wollte.
4. Was macht für Sie guten Unterricht aus?
Guter Unterricht bedeutet für mich, dass der Lehrer selbst Spaß an seinen Fächern hat, weil man den Stoff dann viel besser rüberbringen kann. Außerdem müssen Lehrer und Schüler gut als Team zusammenarbeiten und die Stimmung muss stimmen.
5. Was mögen Sie an Ihrer Arbeit besonders?
Am meisten mag ich die tägliche Arbeit mit den Schülern und das gute Verhältnis zu meinen Kollegen. Auch wenn der Stundenplan feststeht, ist kein Tag wie der andere und es wird nie langweilig.
6. Wie gestalten Sie Ihren Unterricht?
Ich versuche, die Themen so zu erklären, dass sie etwas mit dem echten Leben zu tun haben und dadurch interessant sind. Im Sportunterricht will ich vor allem Spaß und Motivation rüberbringen. Ich plane die Zeit so, dass auch mal Platz für spontane Momente ist.
7. Was schätzen Sie an Ihren Schülerinnen und Schülern?
Ich mag ihre Lebensfreude, ihren Humor und ihre ehrliche Art. Es ist toll, wenn sie sich für etwas begeistern können. Auch ein starker Klassenzusammenhalt ist mir wichtig, selbst wenn das heute leider manchmal weniger wird.
8. Wie wünschen Sie sich das Verhalten der Schülerinnen und Schüler?
Ich fände es gut, wenn die Schüler wieder etwas fleißiger wären, weniger am Handy hängen und mehr miteinander reden. Manchmal fehlt mir auch der nötige Respekt, egal ob gegenüber Lehrern oder anderen Schülern. Außerdem sollten sich viele wieder mehr trauen, einfach mal etwas Neues auszuprobieren.
9. Was halten Sie von KI im Unterricht?
Künstliche Intelligenz wird in Zukunft immer wichtiger für uns alle werden. Deshalb finde ich, dass wir den richtigen Umgang damit auf jeden Fall auch in der Schule üben und ausprobieren sollten. Allerdings ist es mir genauso wichtig, dass jeder Mensch auch ohne KI im Leben klarkommt. Viele Grundlagen müssen in der Schule deshalb weiterhin ohne KI gelernt und geübt werden.
10. Wollten Sie schon immer Lehrer/in werden?
Nein, eigentlich nicht. Als Kind war es mein großer Traum Tierarzt zu werden.
11. Wenn Sie nicht unterrichten würden, welchen Beruf hätten Sie dann gewählt?
Wenn ich so zurückblicke, hätte ich wahrscheinlich erst einmal eine handwerkliche Ausbildung gemacht, zum Beispiel als Elektriker oder im Bereich Heizung und Sanitär. Am Ende hätte ich aber auf jeden Fall einen Beruf gewählt, bei dem ich viel mit Menschen und Sport zu tun habe.
12. Wie lange arbeiten Sie schon hier?
Ich bin jetzt seit knapp 7,5 Jahren an der Gems Schaumberg Theley.
13. Haben Sie Lerntipps für Schüler?
Für mich ist es super wichtig, Begriffe oder Abläufe erst einmal richtig auswendig zu lernen – das ist fast wie bei einem Backrezept. Wenn man diese Grundlagen im Kopf hat, kann man sich den Großteil der schwierigen Aufgaben ganz leicht herleiten. Ansonsten hilft nur: Üben, üben, üben und bloß nicht aufgeben, besonders im Sport. Langfristig gibt es beim Lernen einfach keine Abkürzungen.
14. Haben Sie ein geheimes Talent?
Ich bin ziemlich ehrgeizig und würde sagen, dass ich ein echtes Talent für verschiedene Games habe. Bei Games wie Mario Kart oder Super Smash Bros bin ich richtig gut dabei.


