Postcrossing, dein neues Hobby

Postcrossing, dein neues Hobby

Post­crossing ist ein Hob­by, bei dem man Post­kar­ten an frem­de Men­schen aus der gan­zen Welt schickt und selbst wel­che von ihnen bekommt. Ich habe das frü­her selbst eine gan­ze Wei­le gemacht und fin­de, dass es eine ziem­lich coo­le Sache ist, die man nicht unbe­dingt ken­nen muss, um damit anzu­fan­gen.

Die Anmel­dung:

Anmel­den kann man sich dort kos­ten­los. Laut den Regeln der Sei­te soll­te man min­des­tens 13 Jah­re alt sein oder die Erlaub­nis der Eltern haben. Wer jün­ger als 13 ist, darf nur mit­ma­chen, wenn ein Erwach­se­ner dabei ist und zustimmt. Bei der Anmel­dung muss man sei­ne Adres­se ange­ben, damit man spä­ter auch Kar­ten bekom­men kann.

Das Prin­zip hin­ter Post­crossing:

Das Prin­zip ist eigent­lich ziem­lich ein­fach. Man klickt auf der Sei­te auf „Kar­te ver­schi­cken”, und dann wählt die Sei­te zufäl­lig ein ande­res Mit­glied für einen aus. Man bekommt des­sen Adres­se und einen Code, die soge­nann­te Post­card-ID, zum Bei­spiel DE-123456. Dann sucht man sich eine Kar­te aus, schreibt evtl, ein paar Wor­te und die Adres­se dar­auf und auch den Code. Anschlie­ßend klebt man eine Brief­mar­ke drauf und wirft sie in den Brief­kas­ten. Einen Umschlag braucht man nicht und die eige­ne Adres­se muss man auch nicht auf die Kar­te schrei­ben!

Wenn die Kar­te beim Emp­fän­ger ankommt, gibt er den Code auf der Web­site ein. Erst dann darf man selbst eine Kar­te von jemand ande­rem bekom­men. Wer das sein wird, weiß man vor­her nie. Der Code ist also ziem­lich wich­tig, denn ohne ihn kann die Kar­te nicht regis­triert wer­den. Manch­mal ist er nach der lan­gen Rei­se ver­schmiert oder schlecht les­bar. Dann kann man ein­fach ver­schie­de­ne Zah­len­kom­bi­na­tio­nen aus­pro­bie­ren. Wenn es gar nicht klappt, hilft auch das Team von Post­crossing wei­ter.

Dei­ne Anony­mi­tät:

Dass das Gan­ze anonym abläuft, ist ein wich­ti­ger Punkt. Die Emp­fän­ger wer­den zufäl­lig aus­ge­wählt, des­halb kennt nicht jeder dei­ne Adres­se, son­dern nur die weni­gen Leu­te, die dir gera­de eine Kar­te schi­cken. Auf dem eige­nen Pro­fil kann man ein biss­chen was über sich schrei­ben, zum Bei­spiel wel­che Hob­bys man mag. Mehr erfah­ren die ande­ren aber nicht.

Kos­ten:

Ganz umsonst ist das Hob­by aber nicht. Die Anmel­dung kos­tet nichts, aber man braucht Post­kar­ten und Brief­mar­ken und eine Kar­te ins Aus­land ist teu­rer als ein nor­ma­ler Brief in Deutsch­land. Das Por­to hängt vom Land ab, es lohnt sich also, vor­her mal nach­zu­schau­en, was eine Kar­te aktu­ell kos­tet. Wer vie­le Kar­ten ver­schickt, merkt dies schon im Geld­beu­tel. Ich wür­de mir des­halb vor­her über­le­gen, wie viel ich im Monat dafür aus­ge­ben möch­te.

Dei­ne Post:

Dafür bekommt man aber auch eini­ges zurück. Man kann mit Men­schen aus Län­dern wie Japan, den USA oder Finn­land in Kon­takt kom­men ohne, dass man sie jemals tref­fen muss. Man­che schrei­ben etwas über ihren All­tag, ande­re über ihre Stadt oder das Wet­ter bei ihnen. Man lernt dabei ein biss­chen was über ande­re Län­der, übt neben­bei Eng­lisch und sam­melt Brief­mar­ken und Kar­ten. Und ehr­lich gesagt ist es ein­fach ein gutes Gefühl, wenn man mal eine ech­te Kar­te im Brief­kas­ten hat ;-).

Für mich war es jeden­falls ein schö­nes Hob­by, und ich kann es jedem emp­feh­len, der Lust hat, mal etwas ande­res aus­zu­pro­bie­ren als immer nur das Han­dy. Des­we­gen geh auf die Sei­te: https://www.postcrossing.com

und schau mal, ob es dein neu­es Hob­by wird!