Sauer macht … Strom

Sauer macht… Strom! – Die Zitronenbatterie der Klasse 7a

Kann man mit Zitro­nen wirk­lich Strom erzeu­gen? Die 7. Klas­se hat es im Rah­men des The­mas „Stof­fe und ihre Eigen­schaf­ten“ aus­pro­biert – mit Erfolg. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler bau­ten eine soge­nann­te Zitro­nen­bat­te­rie und konn­ten damit sogar eine klei­ne Lam­pe zum Leuch­ten brin­gen.

Für das Expe­ri­ment wur­den nur weni­ge Mate­ria­li­en benö­tigt: Zitro­nen, zwei ver­schie­de­ne Metal­le wie zum Bei­spiel Kup­fer und Zink, Kabel mit Kro­ko­dil­klem­men sowie ein Mess­ge­rät oder eine klei­ne Lam­pe. In jede Zitro­ne wur­den zwei unter­schied­li­che Metall­stü­cke gesteckt. Anschlie­ßend ver­band die Klas­se die Zitro­nen mit­hil­fe von Kabeln mit­ein­an­der, sodass meh­re­re Zitro­nen hin­ter­ein­an­der geschal­tet waren. Auf die­se Wei­se ent­stand eine ein­fa­che Bat­te­rie.

Der Grund, war­um das funk­tio­niert, liegt in der Zitro­nen­säu­re. Die­se wirkt als soge­nann­te Elek­tro­lyt­lö­sung und ermög­licht es, dass sich elek­tri­sche Ladun­gen bewe­gen kön­nen. Wer­den zwei unter­schied­li­che Metal­le in die Zitro­ne gesteckt, setzt eine che­mi­sche Reak­ti­on ein: Das uned­le­re Metall, in die­sem Fall Zink, gibt Elek­tro­nen ab. Die­se flie­ßen über die Kabel zum edle­ren Metall, dem Kup­fer. Die­ser Elek­tro­nen­fluss ist nichts ande­res als elek­tri­scher Strom.

Eine ein­zel­ne Zitro­ne lie­fert aller­dings nur eine sehr gerin­ge Span­nung. Des­halb muss­ten meh­re­re Zitro­nen mit­ein­an­der ver­bun­den wer­den, um genü­gend Ener­gie zu erzeu­gen. Erst durch die­se Rei­hen­schal­tung war es mög­lich, eine klei­ne Lam­pe zum Leuch­ten zu brin­gen oder die Span­nung mit einem Mess­ge­rät sicht­bar zu machen.

Das Expe­ri­ment zeigt anschau­lich, dass Stof­fe unter­schied­li­che Eigen­schaf­ten besit­zen, zum Bei­spiel ihre Fähig­keit, Strom zu lei­ten. Außer­dem wird deut­lich, dass che­mi­sche Reak­tio­nen elek­tri­sche Ener­gie erzeu­gen kön­nen. Damit funk­tio­niert die Zitro­nen­bat­te­rie nach einem ähn­li­chen Prin­zip wie eine her­kömm­li­che Bat­te­rie – nur in deut­lich ein­fa­che­rer Form.

Für die 7. Klas­se war die­ser Ver­such ein Erleb­nis, das zeigt, wie viel Ener­gie selbst in all­täg­li­chen Din­gen wie einer Zitro­ne ste­cken kann.