Tiere in Gefahr — Was können wir tun?


Ob hier bei uns oder im tro­pi­schen Regen­wald. Es gibt kei­nen Platz mehr zum Leben, da der Wald immer klei­ner wird. Für Stra­ßen, Häu­ser und gro­ße Land­wirt­schafts­flä­chen wer­den täg­lich rie­si­ge Wald­stü­cke abge­holzt. Tie­re wie Rehe, Wild­schwei­ne, aber auch Affen und Jagua­re ver­lie­ren dadurch ihr Zuhau­se und ihre Nah­rung. Sie wer­den ver­drängt und fin­den oft nicht mehr genug Platz, um ihre Jun­gen sicher groß­zu­zie­hen.

Ton­nen von Plas­tik­müll lan­den jeden Tag in unse­ren Ozea­nen. Für Mee­res­tie­re wird das zur töd­li­chen Fal­le. Schild­krö­ten ver­wech­seln im Was­ser trei­ben­de Plas­tik­tü­ten mit ihrer Leib­spei­se, den Qual­len. Sie fres­sen den Müll und ster­ben dar­an. See­vö­gel und Fische ver­hed­dern sich zudem in alten Fischer­net­zen oder Plas­tik­rin­gen und kön­nen sich nicht mehr selbst befrei­en.
 
Weil wir Men­schen zu vie­le Abga­se in die Luft pus­ten, erwärmt sich die Erde immer schnel­ler. Am Nord­pol schmilzt das Eis, sodass Eis­bä­ren kaum noch Platt­for­men fin­den, um nach Rob­ben zu jagen. Aber auch bei uns sorgt die Hit­ze im Som­mer dafür, dass Bäche aus­trock­nen und Vögel oder Igel kei­ne Insek­ten und kein Was­ser mehr fin­den.
 
Was kön­nen wir nun an unse­rer Schu­le tun?
Wir müs­sen nicht taten­los zuse­hen! Jeder von uns kann im All­tag hel­fen, damit es den Tie­ren bes­ser geht:
  • Müll tren­nen und ver­mei­den: Werft euren Müll nie­mals ein­fach auf den Schul­hof oder in die Natur.
  • Tie­ren im Som­mer hel­fen: Eine klei­ne fla­che Scha­le mit fri­schem Was­ser im Gar­ten oder auf dem Bal­kon hilft Vögeln und Insek­ten an hei­ßen Tagen.
  • Natur schüt­zen: Lasst beim Spa­zier­gang im Wald das Unter­holz im Win­ter in Ruhe – dort schla­fen oft Igel und ande­re klei­ne Tie­re.